MZ 16.November 2007


Das Micky-Wunderhaus
Olfener Ehepaar sammelt Weihnachtliches aus Entenhausen

Text: Astrid Beckmann


Kitsch als Kunst: Eine Maus in der "Füchtelner Mühle".


Mit Zwei Micky-Maus-Strümpfen fing alles an. Mittlerweile haben Wolfgang Möritz und Annemarie Berding-Möritz rund 500 Disney Figuren in ihrem Olfener Restaurant "Füchtelner Mühle" versammelt.

Olfen. Mit Entenhausen hat Offen nichts gemein. Außer, dass es einen seiner berühmtesten Bewohner hierher verschlagen hat: Micky Maus. Sie wohnt in der Füchtelner Mühle bei Annemarie Berding-Möritz und Wolfgang Moritz. Es blitzt und blinkt, funkelt und flackert in Rot, Gelb, Grün und Blau. Mit einem Zischen ziehen kleine Nebelschwaden aus dem Nichts herauf. Micky Maus fährt Ski und ruft mit leicht blecherner Stimme „Have a Merry Christmas everybody“.
Oder hier: Micky Maus sitzt mit Freundin Minnie warm eingepackt auf einem Schlitten. Oder hier: Pluto mit der Weihnachtsmütze auf dem Kopf bellt und wedelt mit dem Schwanz. Und dort: Goofy als Weihnachtsmann verkleidet.Wohin man auch blickt: Im Micky-Maus-Weihnachtszimmer ihres im Münsterland und Ruhrgebiet bekannten Restaurants „Füchtelner Mühle“ hat das Ehepaar 500 große und kleine Figuren, Keramiken, Baumkugeln mit Mausohren und Weihnachtsstrümpfe rund um die berühmte Maus versammelt. Hier können Micky-Fans lecker speisen.
Irgendwie kitschig. Aber vielen Besuchern wird ganz warm ums Herz, wenn sie im Weihnachtszimmer sitzen und das bunte Treiben der Entenhausener beobachten. Kindheitserinnerungen werden wach. „Außerdem kann Kitsch in dieser Masse doch schon wieder Kunst sein“, findet Wolfgang Möritz.
Alles begann 1992 mit zwei Micky-Maus-Weihnachtsstrümpfen. Solche, wie sie sich die Amerikaner an ihre Kamine hängen. Annemarie Berding-Möritz sah sie im Disneystore im Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim. Und es war um sie geschehen.
„Ein Jahr später, als wir wieder dort waren, haben wir schon für über 1000 D-Mark eingekauft“, sagt Wolfgang Möritz. Er ist genau wie seine Frau von der Micky-Sammelleidenschaft gepackt.
So ging das Jahr für Jahr. Im Herbst fuhr das Ehepaar nach Mülheim und kaufte, was ihm in die Finger kam. Hauptsache, es hatte mit der Maus zu tun. Und dann schloss der Disneystore. Für die Möritz kein Hindernis.
Seither fahren sie jedes Jahr im Herbst ins Disneyland.

   
 

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